Bei Reisen in ein anderes Land lernt man nicht nur die dortige Landschaft kennen. Viel mehr erfährt man auch einiges über die Kultur und die Lebensfreude der Menschen – von den gestressten Deutschen bis zum “coolen texanischen Cowboy” ist dabei fast jede Mentalität auf der Erdkugel und auf dem Erdball vertreten. Dabei gibt es aber gerade bei den Esskulturen einige Unterschiede, die bei Reisen in die entsprechenden Ländern beachtet werden sollten. Ein einfaches Beispiel dafür ist eines der größten Länder der Welt: China. Wer hier isst, sollte auf jeden Fall mit Stäbchen umgehen können und zudem nicht vor Schlange, Katze und Hund zurückschrecken. Dabei handelt es sichin China um kulinarische Spezialitäten. Doch auch die Servierform ist eine andere: Während in Deutschland das Essen mit Gabel und Messer kleingeschnitten werden kann, so ist dieses in China bereits “stäbchengerecht” zubereitet. Zudem besitzt jeder Tisch in den Restaurants eine eigene “Herdplatte”, auf der Speisen immer warm gehalten werden können – nicht ganz so wie bei den deutschen Chinesen, aber ähnlich.
Bleibt jetzt jedoch die Frage, in wie weit diese Einleitung eine Verbindung zwischen Süd- und Norddeutschland besitzt. Keine Angst: Hund und Katze gehören auch in Norddeutschland zu den Haustieren und werden nicht verzehrt. Aber die Esskultur ist trotz allem eine etwas andere: Beispielsweise landet hier deutlich öfter Fisch als anderes Fleisch auf dem Teller.
Aber auch serviert wird in Norddeutschland anders: Anstatt eine Beilage direkt mit auf den Teller des Hauptgerichts zu platzieren, wird diese meist in Form eines kleinen Schälchens mitserviert. Auch bei Familienfeiern ist das Gang und Gebe: Jeder bekommt sein Stück Fisch oder Rindfleisch, die Beilagen stehen jedem offen.
Und übrigens: Die Küche freut sich, wenn nach Nachschub gefragt wird!